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Letzte Änderung:
14.03.2011

Osteopathische Bereiche
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Für Osteopathen sind der Organismus und der Mensch insgesamt eine Einheit. Bei der Diagnose und Therapie berücksichtigt der Osteopath drei Bereiche:

  • Parietaler Bereich
  • Bewegungsapparat

  • Kraniosakraler Bereich
  • Schädel, Kreuzbein, Liquor

  • Viszeraler Bereich
  • innere Organe, Blut- und Lymphgefäße.

Neben der Anatomie und der Physiologie ist die Embryologie (menschliche Entwicklung) für Osteopathen von großer Bedeutung.

Grundlage für Diagnostik und Therapie ist die Betrachtung der Wechselbeziehung zwischen Struktur (Anatomie) und Funktion (Physiologie) des Körpers.

Für die optimale Funktion aller Körpergewebe sind normale Struktur und physiologischer Spannungszustand der Gewebe unbedingt nötig. Abnorme strukturelle Veränderungen(Verhärtungen, Elastizitätsverlust) führen zu einer Verschlechterung der Funktion und umgekehrt. Diese Strukturveränderungen erfasst und reguliert der Osteopath einzig mit seinen Händen. Er ist in der Lage, jede Struktur und jedes Organ, die ihm zugänglich sind, zu ertasten: Hautschichten, Muskeln, Faszien, Sehnen, Bänder, Gelenke, innere Organe. Mit sanften Techniken werden abnorme Spannungen normalisiert und damit Funktionalität und Bewegung im Organismus angeregt.

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